Schmerztherapie

Die Infiltrationstherapie

Die Infiltrationstherapie wird durchgeführt um Rückenschmerzen zu lindern. Die Infiltrationstherapie ist integraler Bestandteil des nicht -chirurgischen Managements von Rückenschmerzen.
Hierbei bringt man ein entzündungshemmendes Präparat (meist Kortikoide) kombiniert mit einem örtlichen Betäubungsmittel direkt an den Ort der Schmerzauslösung. Somit ist diese Therapieform hocheffektiv und aufgrund der direkten Applikation ist die Medikamenten Dosis und deren Nebenwirkung extrem klein und gut verträglich.
Die Indikationen sind Rückenschmerzen, welche von Bandscheibenvorfällen, degenerativen Bandscheibenerkrankungen und von Lumbalkanalstenosen (Wirbelkanalenge) oder Neuroforamenstenosen (Nervenwurzelbedrängung) herrühren. Die Methode sollte auch unterstützend zu einem physiotherapeutischen Programm eingesetzt werden.
Bei der überwiegenden Mehrzahl der Patienten führt die Infiltration zu einer raschen und deutlichen Besserung. Als Vorteil erweist sich dabei auch der Umstand, dass durch diese Schmerzreduktion ein physiotherapeutisches Programm möglich wird, welches zusätzlich zur Besserung der Beschwerden beiträgt.

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist ein traditionell angewandtes,[1] wissenschaftlich nicht ausreichend anerkanntes Verfahren aus dem Bereich der Komplementärmedizin. Durch Anwendung eines örtlichen Betäubungsmittels (Lokalanästhetikum) soll das das vegetative Nervensystem beeinflusst werden und teilweise im Gegensatz zu wissenschaftlich anerkannten Lokalanästhesieverfahren sog. „Fernwirkungen“ entfalten. Die Neuraltherapie stützt sich auf zwei Therapiezweige: Die Segmenttherapie am Ort des Schmerzes oder dem Bereich der Beschwerden und die Störfeldtherapie, bei der die Neuraltherapeuten sogenannte Störfelder wie z. B. Narben behandeln, die selbst unauffällig sind und keine Beschwerden verursachen, aber an ganz anderen Körperregionen Schmerzen hervorrufen. In beiden Fällen werden sogenannte Quaddeln durch Injektionen in die Haut mit einem Lokalanästhetikum verabreicht.

    

Manuelle Medizin – Chirotherapie

Die wissenschaftliche Aufarbeitung und Forschung entwickelte diese seit ca. 5000 Jahren bestehende Therapieform seit dem letzten Jahrhundert weiter. Als fester Bestandteil der orthopädischen konservativen Therapie dient sie zur Diagnose und Therapie von Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Bewegungseinschränkungen, Blockierungen können durch gezielte Handgriffe behandelt werden. Ich wurde in Graz in der Methode nach Dr. Sell ausgebildet. Siehe auch CHIROPRAKTIK

Komplexe Schmerztherapie, chronischer Schmerz

Rund 1,7 Millionen Österreicher leiden an chronischen Schmerzen. Meist ist dies ein Zusammenspiel von biologischen, psychischen und sozialen Faktoren. Die Krankheitsbilder sind vielfältig und komplex, somit dauert die Einleitung einer optimalen Therapie oft über mehrere Jahre. Oberstes Ziel sollte die Vermeidung von chronischen Schmerzsyndromen sein. Ist dies jedoch nicht mehr möglich, so sollte in einer interdisziplinären Zusammenarbeit verschiedenster Therapeuten eine polymodale Schmerztherapie also eine Kombination medikamentöser und nicht medikamentöser Maßnahmen angestrebt werden. Ein typisches Beispiel einer komplexen Schmerzerkrankung ist das Fibromyalgiesyndrom. Hier kann in Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten, Psychologen und Ärzten eine Verbesserung der Krankheit erreicht werden. Auch die Verabreichung von stark wirksamen Schmerzmedikamenten, z.B. Opioiden, als auch Kenntnis über das Nebenwirkungs- und Interaktionsprofil bestimmter Schmerzmedikamente erfordert eine fundierte ärztliche Ausbildung.

Kurmedizin

Welcher Kurort ist der Richtige?
Welche Therapieformen werden angeboten?
Hier kann ich Ihnen praktische Tipps gerne vermitteln.